Matcha Macarons

Es ist wieder die perfekte Zeit, zu Hause endlich wieder den Kochlöffel zu schwingen und tolle Leckereien zu zaubern. Egal ob zum Geburtstag, zum Muttertag oder einfach mal für zwischendurch. Macarons sind nich nur lecker, sondern auch ein tolles und leckeres Geschenk. Zum Nachmachen gibt es hier das Rezept von Michèle vom Blog „the fashion fraction“ für Euch.

Matcha Macarons

Wer bereits einen Versuch gewagt hat, weiss, dass die Zubereitung von eigenen Macarons kein Einfaches ist. Zu trocken, zu flüssig, zerbrochen, kein «Füsschen». Die Geschichte von misslungen Macarons ist lange, doch wie sagt man so schön: Übung macht den Meister! Damit ihr euch den langen Weg zu leckeren UND vorzeigbaren Macarons ersparen könnt, gibt’s heute nicht nur ein Rezept, das wirklich funktioniert sondern auch die wichtigsten Tipps!

Zutaten Macarons (ca. 25 stück):
125 g gemahlene Mandeln (schalenfrei)
125 g Puderzucker
42 g Eiweiss
120 g Zucker
46 g Eiweiss (geschlagen)
6 g Energy Matcha

Zutaten Ganache:
100 g weisse Schokolade
50 g Vollrahm

Zubereitung Macarons:
1. Ofen auf 145 °C vorheizen. Bei mir funktioniert’s mit Ober- und Unterhitze am Besten.
2. Wichtig: Mandeln und Puderzucker ganz fein sieben und in eine Schüssel geben
3. Mandeln und Puderzucker mit 42g Eiweiss vermengen, bis eine Mandelpaste entsteht
4. In einer neuen Schüssel die 46g Eiweiss aufschlagen, bis sich mittelgrosse Spitzen bilden
5. Zucker in 4 Portionen dem geschlagenen Eiweiss beigeben, weiter schlagen bis Meringue entsteht
6. Matchapulver der Meringue beigeben und unterheben
7. Meringue in 3 Portionen der Mandelpaste beigeben und mit Teigschaber vorsichtig unterheben
8. Wenn der Teig zäh, glatt und glänzend ist, kann die Masse in Spritzbeutel gefüllt werden
9. Möglichst gleichmässige Tupfen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech spritzen
10. Kräftig von unten gegen das Blech schlagen, damit die Oberfläche der Macarons schön glatt wird
11. Macarons für etwa 30 – 4o Minuten antrocknen lassen.
12. Wenn beim Antippen kein Teig mehr am Finger kleben bleibt, können die Macarons in den Ofen
13. Macarons für 12 bis 14 Minuten backen
14. Fertig gebacken Macaronschalen aus dem Ofen holen. Gut auskühlen lassen

Zubereitung Ganache:
15. Schokolade klein hacken
16. Rahm erhitzen (nicht aufkochen!) und über die Schokolade giessen
17. Mit einem Schneebesen vorsichtig rühren, bis eine Masse entsteht
18. Ganache mindestens 8 Stunden stehen lassen, damit sie sich setzen kann.
19. Macaronschalen mit der Ganache bestreichen und zusammensetzen.
20. Fertige Macarons mindestens einen Tag im Kühlschrank stehen lassen, dann geniessen!

Tipps:
1. Genauigkeit, richtig krasse Genauigkeit! Und zwar im Umgang mit Zutaten und Mengenangaben. Soll heissen: Ihr müsst wirklich ALLES und AUF DAS GRAMM GENAU wiegen! Auch das Eiweiss!

2. Mandeln und Puderzucker müssen akribisch gesiebt werden, damit die Macarons keine raue Oberfläche haben! Bei den Mandeln würde ich schalenfreie nehmen, damit die Macarons keine unschönen dunklen «Flecken» haben. Achtung: Besser kein Mandelmehl, zumindest kein teilentöltes, denn weniger Öl, bringt das ganze Rezept aus dem Gleichgewicht. Sprich: Das wird nix so!

3. Das Selbe gilt für Lebensmittelfarbe. Wenn es unbedingt sein muss, dann bitte keine flüssige verwenden, sondern Pulver!

4. Es gibt zwei Arten von Meringue. Die italienische, bei der der Zucker zuerst mit Wasser zu einem Sirup gekocht wird und die französische, bei der der Zucker in das geschlagene Eisweiss eingerieselt wird. Ich habe mich oft mit der italienischen versucht, weil der Eisschnee dann stabiler sein soll – endete allerdings immer im Chaos, sodass ich nur noch die französische Meringue mache (auch in diesem Rezept). Ist einfacher und funktioniert genau so gut!

5. Wie bekomment man die hübschen, charakteristischen Füsschen hin? Antrocknen lassen! Vor dem Backen, müssen die Macarons erst einmal stehen gelassen werden, bis die Oberfläche lederartig wird. Nach 30-40 Minuten kannst du die Macarons mal vorsichtig mit dem Finger antippen, wenn kein Teig kleben bleibt, sind sie ready für den Ofen.

6. Sorgfalt! Wenn die Macarons angetrocknet sind, müssen sie ganz vorsichtig behandelt werden. Kleinste Risse durch Erschütterungen können später im Ofen dazu führen, dass die Macarons unschön aufbrechen – was mir oft genug passiert ist.

7. Nicht nur das übertrieben genaue Abwägen ist entscheidend, sondern auch die ideale Temperatur des Backofens. Bei mir funktioniert 145 °C mit Ober- und Unterhitze perfekt – bei Umluft brechen mir die Schalen immer. Allerdings habe ich von anderen schon Gegenteiliges gehört. Hier müsst ihr vermutlich ausprobieren.

8. Macarons sollen zwar frisch gegessen werden, aber nicht zu frisch. Denn erstmal sollten sie 1-2 Tage im Kühlschrank stehen gelassen werden, damit die Füllung einziehen kann, so erhält man die typische Konsistenz: Aussen noch eine feste Schale und innen schön saftig. Lecker!

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michelle

Naschkatze, Kreativ-Kopf und Schuhsuchti – so lässt sich Michèle, 23, wohl am besten beschreiben. Neben ihrer Arbeit als Grafikerin/Art Directorin, bloggt sie auf www.thefashionfraction.com fleißig über ihre große Passion, die Mode, und teilt mit ihren Lesern zur Abwechslung des Öfteren auch ihre Liebe für Fitness und gesundes, leckeres Essen!